Anfangs Monat ist bei uns ein Mail eingegangen, welches eine neue Schweizer Wheel Company ankündigte. Anstatt einen normalen Post zu schalten haben wir uns gedacht, dass es doch ein wenig informativer wäre wenn wir mit Nicolas Buechi, der treibenden Kraft hinter September, gleich ein kleinen Interview machen würde. Gedacht. Getan. Voila..

Blackout: September Wheels.. Was steckt dahinter?
Nicolas Buechi: Keine Lust mehr, irgendwelche Wheels zu fahren, die in irgendeiner Fabrik in China am Fliessband produziert werden und auf der ganzen Welt genau gleich aussehen.
BO: Ein neues Mikrolabel in der Schweiz. Viel zu verdienen gibt es nicht. Woher stammt die Motivation?
NB: Ich glaube kaum, dass sich mit Wheels in der Schweiz richtig Geld verdienen lässt. Die Motivation ist eher, etwas eigenes auf die Beine zu stellen, Skateboarder in der eigenen Region zu unterstützen und die eigene Ansicht vom Skateboarden weitervermitteln.
BO: Was macht September speziell?
NB: Speziell ist die kleine Stückzahl. Da wir selbst entwerfen und drucken, können wir einen Satz Wheels so machen, und den nächsten komplett anders. Es wird nie von einem Design 1000 Sets geben. Zudem, da die Wheels von Hand gedruckt werden, gibt es immer kleine Abweichungen. Das bedeutet, das kein Wheel exakt wie ein anderes ist.
BO: Wer ist im Team und wie soll es am Ende aussehen?
NB: Die aktuellen Team Rider der ersten Stunde sind Paul Buner, Sven Moser und Jan Solenthaler. Eigentlich sollte es noch grösser werden, doch dazu müssen wohl erst ein paar Wheels mehr verkauft werden.
BO: Wo produziert ihr und wie handelt ihr das?
NB: Die Wheels giessen lassen wir in Kalifornien. Wir suchten fieberhaft nach einer Polyurethan Fabrik in Europa, doch niemand kann in diesen kleinen Mengen giessen, alle verwiesen mich nach China. Bandanas werden dagegen in der Schweiz genäht. Gedruckt wird dann alles hier in Zürich. Shirts und die 54er Wheels als Siebdruck, die anderen Wheels mit Tampondruck. Den Vertrieb in der Schweiz machen wir auch selbst.
BO: Na dann viel Erfolg!
